Ferne Weite 2014

Frühjahrskonzert am 14. April 2014

 

Für das Frühjahrskonzert am 14. April 2014 hatte Landesmusikdirektor Karsten Meier wieder spannende Literatur für seine beiden Orchester ausgesucht.

Eröffnet wurde das Konzert durch die Jugendkapelle mit der John Williams Trilogy von John Moss, in dem bekannte Filmmusiken vorgestellt werden. Bei Copernicus hat sich Johan Nijs von den revolutionären Erkenntnissen des Gelehrten Nikolaus Kopernikus beeinflussen und inspirieren lassen. Im abschließenden Queen in Concert hat Jay Bocook Stücke der legendären britischen Rockband verarbeitet.

Das Stammorchester nahm sein Publikum zu Beginn des zweiten Teils mit auf eine Reise in ferne Weiten, beginnend im hohen Norden Europas, in Norwegen. Die Norwegischen Impressionen von Alfred Bösendorfer zeigen in sieben Bildern markante Regionen und kulturelle Besonderheiten der Wikinger-Nation.
Von Norwegen ging es in die Weiten Pontewedriniens, wo wir das Waldmägdelein Vilja treffen; gerade entsprungen aus Franz Lehars Lustiger Witwe.
Zum Abschluss des ersten Konzertteils schließlich erklang das Titelstück des Konzertes, Ferne Weite von Rolf Rudin. Gerade der Anfang des Werkes lässt an einen Blick über eine weite Landschaft denken. Doch ist hier nicht etwa eine bestimmte Landschaft mit Tönen beschrieben, sondern jedwede Landschaft mit einem weiten Horizont, in die sich der Zuhörer einhören kann.

Der dritte Konzertteil wurde eröffnet mit Robinson Crusoe von Bert Appermont, bevor Kurt Gäbles Dialog der Generationen zur Aufführung kam. Ein Werk, das die oft schwierigen Beziehungen der Generationen zueinander klanglich darstellt.
Mit Manfred Schneiders Mountain Panorama ging es in rasanter Fahrt mit einem Hochgebirgsexpress über Täler und Schluchten der Alpen, über schroffe Felsen und saftige Wiesen.
Zum Schluss des Konzertes stand Sinatra in Concert auf dem Programm. Ein Titel, der weitere Erklärungen überflüssig macht.

In der Pause zwischen Jungendkapelle und Stammorchester nutzte der Präsident des Hessischen Musikverbandes Horst Sassik die Gelegenheit und ehrte verdiente Musiker: Benedikt Aul, Carina Aul, Ann-Christin Hacker und Bruno Trageser für je zehnjährige aktive Mitgliedschaft.


Das war das Programm:

Jugendkapelle

  1. John Williams Trilogy (John Moss)
  2. Copernicus (Johan Nijs)
  3. Queen in Concert (Jay Bocook)

Stammorchester

  1. Norway Impressions (Alfred Bösendorfer)
  2. Vilia aus: Die lustige Witwe(Franz Lehár, arr. Alfred Reed)
  3. Ferne Weite (Rolf Rudin)
  4. Robinson Crusoe (Bert Appermont)
  5. Dialog der Generationen (Kurt Gäble)
  6. Mountain Panorama (Manfred Schneider)
  7. Sinatra in Concert (Jerry Nowak)